Paris (dpa/tmn) –
Zwar predigen sie tapfer ihr «Cuore Sportivo». Doch hat dieses sportliche Herz bei Alfa Romeo zuletzt eher schwach geschlagen. Viele Fans haben bereits das Ende der Marke befürchtet. Auf dem Pariser Autosalon (12. bis 18. Oktober) allerdings melden sich die Italiener jetzt mit starkem Puls zurück und zeigen als Lebenszeichen die Studie Cuore Rosso («rotes Herz»).
Das außen wie innen blutrot eingefärbte Coupé erinnert entfernt an den Alfa Brera aus den frühen 2000er-Jahren. Es lockt mit leidenschaftlichen Formen ohne überflüssigen Zierrat und gewährt durch gegenläufig angeschlagene Türen ohne B-Säule den Blick in einen neuartigen Innenraum. Auch dort fokussiert sich Alfa Romeo aufs Wesentliche und verzichtet zum Beispiel auf zusätzliche Bildschirme.
Wenig Details, aber viele Möglichkeiten zum Träumen
Zur Technik macht der Hersteller keine Angaben, lässt sich aber bewusst alle Antriebsoptionen offen. Das Cuore Rosso könnte demnach mit einem 2,9 Liter großen sagt V6-Turbo samt Allradantrieb genauso kommen wie rein elektrisch oder mit Plug-in-Hybrid, deutet Alfa Romeo an.
Zwar trifft Alfa Romeo auch noch keine Aussagen zur Serienfertigung. Doch sind die Fans der Marke für jedes Lebenszeichen dankbar. Wenn die Marke keine Zukunft hätte, so ihre Hoffnung, würde sie sicher auch keine Studie zeigen – und erst recht nicht von einem neuen Herzschlag sprechen.
