Köln (dpa) –
Neun Augen, vier Antennen und ein ziemlich galaktisches Outfit: Realitystar Evelyn Burdecki ist in der neuen Folge der ProSieben-Show «The Masked Singer» als Alien enttarnt worden. Die 38 Jahre alte Düsseldorferin steckte in einer Art lila Außerirdischen-Kostüm namens «Cosma».
Auch der ehemalige Leichtathlet Mathias Mester musste seine Maske abnehmen. Er hatte sich als Eishörnchen mit bunten Streuseln und einer Kirsche als Topping verkleidet – der Charakter trug den Namen «Luigi Eishörnchen». Sowohl Burdecki als auch Mester bekamen nach ihren Auftritten zu wenige Stimmen und mussten daher ihre wahre Identität preisgeben.
Burdecki hatte in der Sendung den All-Time-Hit «Freed from Desire» von Gala vorgetragen. Das Rateteam bestehend aus Comedian Chris Tall, Moderatorin Verona Pooth sowie Moderatorin Amira Aly war ihr allerdings von Anfang an auf der Spur. Tall etwa beschlich schnell eine Vorahnung: «Cosmas» Gang erinnere ihn an Burdecki. Auch Aly glaubte, Burdecki an der Stimme erkannt zu haben. Pooth dagegen tippte auf Sängerin Kerstin Ott und lag falsch.
So funktioniert die Show
Bei «The Masked Singer» treten Promis, versteckt unter kuriosen Kostümen, gegeneinander an. Nur ihre Stimme und mysteriöse Hinweise sollen erahnen lassen, wer unter den Masken steckt. Anders als in den Vorjahren wird die Show in der aktuellen Staffel nicht mehr live ausgestrahlt. Wer rausfliegt, entscheidet daher nicht mehr das Fernsehpublikum per Live-Voting, sondern das Rateteam und das Publikum während der Aufzeichnung in Köln.
Auch in der dritten Folge der neuen Staffel gab es nun wieder mehrere Runden. Nach dem ersten Durchlauf konnte Burdecki erst einmal durchatmen. Die Influencerin durfte noch einen weiteren Hit singen und sich beweisen. In der zweiten Runde legte sie mit «A Sky Full of Stars» von Coldplay nach. Doch Aly und Tall blieben bei ihrer Vermutung: Unter dem Alienkopf stecke der Realitystar. Am Ende behielten sie Recht.
Der Weltmeister unter dem Eishörnchen
Ähnliches widerfuhr Mester – als Mann hinter «Luigi Eishörnchen» blieb er nicht lange ein Geheimnis. Mester sang «Bello e impossibile» von Gianna Nannini. Für eine zweite Runde reichte es nicht.
Besonders ein Indiz brachte das Rateteam auf die Spur des 40 Jahre alten mehrmaligen Welt- und Europameisters. Vor Mesters Auftritt wurden bunte Eiskugeln gezeigt, die so angeordnet waren, dass sie an die olympischen Ringe erinnerten. Da schien klar, es musste sich um einen Sportler handeln. Kurz vor der Enthüllung herrschte Einigkeit im Studio: Das Eishörnchen sei Mester. Gegen den Spürsinn des Rateteams half an diesem Abend keine Tarnung.
