Paris (dpa/tmn) –
Geely hat in Europa Großes vor. Das gilt nicht nur für die Stückzahlen, sondern offenbar auch für die Modellpalette. Deshalb hat der chinesische Hersteller jetzt auf dem Pariser Autosalon (12. bis 18. Oktober) das Project KO11 präsentiert. Das soll binnen Jahresfrist zu einem Offroader für die Oberklasse reifen und dann nach Angaben des Herstellers auch in Europa angeboten werden.
Kantig gezeichnet, rustikal konstruiert und für schweres Gelände konzipiert, zielt der über fünf Meter lange Allradler weniger auf Luxus-SUV wie einen BMW X7 oder einen Mercedes GLS, sondern will sich laut Geely mit Abenteurern vom Schlage eines Land Rover Defenders oder einer Mercedes G-Klasse messen.
Verbrenner mit drei E-Motoren sorgen für Vortrieb
Beim Antrieb wird deshalb geklotzt und nicht gekleckert. Geely stellt einen 2,0 Liter großen Turbo-Benziner in Aussicht, dem drei E-Maschinen zugeschaltet werden. Aus einem Pufferspeicher mit 47 kWh versorgt, leisten sie an der Vorderachse 200 kW/272 PS und an der Hinterachse zweimal 180 kW/225 PS.
Angaben zu den Preisen macht Geely bisher nicht. Schließlich ist die Markteinführung erst für Ende 2027 vorgesehen und bislang hat das Modell noch nicht einmal einen Namen.
