Loulé (dpa) –
Nach dem Aus für Saudi-Arabien wird die Rallye Dakar 2027 in Portugal und Marokko ausgetragen. Das gefährliche Offroad-Abenteuer beginnt am 9. Januar in Loulé-Faro. Zwei Tage später setzen die Teilnehmer mit dem Schiff über das Mittelmeer nach Marokko über. Dort endet die Rallye Dakar nach 7.824 Kilometern, davon 4.341 Kilometern als Wertungsprüfungen, dann auch am 23. Januar in Marrakesch. Damit kehrt das Event erstmals seit 2007 wieder auf afrikanischen Boden zurück.
Aufgrund der Angriffe auf Saudi-Arabien kann die Rallye im kommenden Jahr nicht im Wüstenstaat stattfinden. 2028 soll sie wieder dorthin zurückkehren, wie die Organisatoren mitteilten.
Die Rallye Dakar wird eigentlich seit 2020 in Saudi-Arabien ausgetragen. Aktuell greifen sich Saudi-Arabien und die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz aus dem Jemen an. In dem Krieg herrschte seit 2022 eine Waffenruhe. Doch im Juli eskalierte der Konflikt im Zuge des Iran-Krieges neu.
