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Renault zeigt neuen R8 Gordini in Paris

Paris (dpa/tmn) –

Opel klebt dem elektrischen Corsa das Sportabzeichen GSE aufs Blech, VW und Peugeot lassen bei Polo und 208 den GTI für die Generation E auferstehen – und jetzt geht Renault noch einen Schritt weiter zurück.

Zum Pariser Automobilsalon im Oktober haben die Franzosen die Neuauflage des R8 Gordini angekündigt. Der hatte schon in den 1960er-Jahren rund ein Jahrzehnt vor den ersten GTI-Modellen bezahlbaren Sportsgeist auf die Straße gebracht.

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Puristischer Ansatz – Sportlichkeit für zwei

Wie damals ist auch der neue R8 Gordini eine handliche Limousine und trägt die charakteristische Stupsnase des Originals. Das Showcar misst laut Renault 4,12 Meter und folgt als sogenannter Cafe Racer einem sehr puristischen Ansatz.

Deshalb gibt es zum Beispiel nur zwei Sitze und eine stark reduzierte Innenausstattung, bei der die Designer auf viel blankes Aluminium setzen. Am Antrieb dagegen haben die Franzosen nicht gespart: Wo das Original mit 63 kW/86 PS auskommen musste, steckt bei der Neuauflage eine E-Maschine mit 206 kW/280 PS im Heck.

Der neue R8 Gordini ist ein Einzelstück

Der R8 Gordini ist nach dem R5 Turbo bereits der zweite Heißsporn, den die Franzosen wiederbeleben. Anders als den potenten Kleinwagen mit der großen Rallye-Historie wird man die leidenschaftliche Limousine laut Renault aber nie ausfahren können: Während es den R5 als Turbo 3E mit 397 kW/540 PS zumindest als Kleinserie für rund 160.000 Euro gibt, bleibt der R8 ein Einzelstück aus dem Designstudio.

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