Vermischtes

Richtig stapeln: Worauf man beim Kaminanzünden achten sollte

Köln (dpa/tmn) –

Aus der Übung? Wer jetzt wieder die Kaminofensaison einläuten will, sollte nicht vergessen, das Holz vor dem Anzünden richtig zu stapeln. Die DIY Academy in Köln empfiehlt etwa das Anfeuern des Ofens von oben. Dafür legt man die größeren Scheite unten in den Brennraum, kleinere Holzstücke und Anzündhölzer werden dann darüber locker und am beste gitterartig aufgeschichtet.

Ganz oben kann man dann den Anzünder platzieren – etwa wachsgetränkte Holzwolle oder Paraffin-Holzfaserstäbe. So können sich die Flammen von oben nach unten vorarbeiten und möglichst schnell hohe Temperaturen erzeugen. Laut den Verbraucherzentralen ist letzteres wichtig, damit die Verbrennung optimal abläuft. Der DIY Academy zufolge kann man so Qualm und Schadstoffe beim Anheizen reduzieren.

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Holz: Wie feucht darf es sein?

Altpapier oder Karton sind zum Anzünden nicht geeignet und gehören nicht in den Kaminofen. Das verwendete Brennholz sollte außerdem unbehandelt sein, die Holzstücke etwas kürzer als der Brennraum des Kamins – und vor allem: ausreichend trocken.

Laut der DIY Academy kann man gut getrocknetes Brennholz häufig an Rissen an dessen Stirnseiten erkennen. Außerdem klingen trockene Scheite beim Gegeneinanderschlagen heller als feuchtes Holz. Wie trocken das Holz wirklich ist, lässt sich aber nur mit einem Holzfeuchte-Messgerät genau prüfen. Das bekommt man etwa im Baumarkt. Brennholz darf maximal einen Feuchtegehalt von 25 Prozent haben. Das entspricht weniger als 20 Prozent Wassergehalt. Der Unterschied: Der Wert für den Feuchtegehalt bezieht sich auf die Trockenmasse des Holzes, der Wert für den Wassergehalt auf die Gesamtmasse.

Luftzufuhr im Blick

Übrigens: Der richtige Zeitpunkt zum Nachlegen von Holz im Kamin ist dann, wenn die sichtbaren gelben Flammen kurz vor dem Erlöschen sind und es noch ausreichend Glut gibt, so die Verbraucherzentralen. Das ist demnach meistens alle halbe Stunde der Fall. Wichtig: Legen Sie lieber häufiger kleine Holzmengen auf, statt den Ofen zu überladen.

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Generell gilt: Damit der Brennvorgang möglichst sauber abläuft, kommt es auf die richtige Bedienung der Luftzufuhr an. Wenn der Innenraum des Ofens hell und ohne Rußablagerungen bleibt, hat man alles richtig eingestellt.