Singapur (dpa) –
Nach Waldbränden in Indonesien beschäftigt der starke bis nach Singapur gezogene Smog die Formel 1. Der Dunst hat weite Teile Südostasiens eingehüllt. In Singapur hat das vor dem Grand-Prix-Wochenende zu einer alarmierend hohen Luftverschmutzung geführt.
Die Werte für Luftqualität waren so schlecht wie noch nie in diesem Jahr. Der Nachrichtenkanal Channel NewsAsia und «The Straits Times» berichten heute, dass der Schadstoffindex des Inselstaates in den für die Gesundheit bedenklichen Bereich geraten ist.
Änderungen im Rahmenprogramm?
Der Veranstalter des Formel-1-Nachtrennens an diesem Sonntag (14.00 Uhr/Sky) meldete sich zu Wort. Entgegen jüngsten Presseberichten gebe es «derzeit keine Pläne», das Unterhaltungsprogramm beim Grand Prix zu ändern. «Wir werden im Rahmen unserer üblichen Veranstaltungsplanung und -durchführung weiterhin alle Wetterbedingungen, einschließlich Smog, genau beobachten», sagte Geschäftsführer Adam Firth.
Der Motorsport-Weltverband Fia hatte tags zuvor erklärt, dass der Smog aus Indonesien keine Bedrohung für das Formel-1-Rennen darstelle. Sollte sich die Luftverschmutzung verschlimmern, könne es aber zu Einschränkungen bei Aktivitäten im Freien kommen. Diese würden sich aber vor allem auf das Unterhaltungsangebot, aber weniger auf das Fahrerlager und die Rennstrecke beziehen.
