Köln (dpa) –
Die Schauspielerin und Moderatorin Ruth Moschner, die früher selbst jahrelang Mitglied des Rateteams der Sendung war, ist in der vierten Folge der neuen Staffel der ProSieben-Show «The Masked Singer» enthüllt worden. Zudem wurde Comedian Bastian Bielendorfer demaskiert. Beide bekamen nach ihren Auftritten zu wenige Stimmen und mussten daher ihre wahre Identität offenbaren.
Bielendorfer trat als «Groovy» in einem pinkfarbenen Partymaus-Kostüm auf und performte zunächst den Song «That’s The Way (I Like It)» von KC & The Sunshine Band. Das Rateteam aus Comedian Chris Tall, Moderatorin und Sängerin Verona Pooth sowie Sänger Pietro Lombardi hatten schon direkt nach dem Song eine heiße Spur, waren sich allerdings noch nicht sicher. Lombardi erkannte die Stimme Bielendorfers und kam mit Hilfe von Chris Tall auf den richtigen Namen. Pooth hielt ihn allerdings für Comedian Martin Schneider und Chris Tall setzte zunächst noch auf Thomas Hermanns.
Ruth Moschner hingegen betrat die Bühne in einem orange-rosafarbenen Affenkostüm und sang «Hard Out Here» von Lily Allen. Pietro Lombardi setzte nach dem Auftritt zunächst noch auf Carolin Kebekus, Verona Pooth und Chris Tall hingegen erkannte Moschner direkt: Ihr Hinweis vor dem Lied, dass sie es kaum glauben könne, dass sie mal bei «The Masked Singer» unter einer Maske auftreten würde, hätte sie verraten.
Moschner muss gleich nach erster Runde Maske fallen lassen
Schon nach der ersten Runde erhielt Moschner nicht genug Stimmen und musste dementsprechend die Maske fallen lassen, eine große Überraschung war es letztlich nicht mehr.
In der zweiten Runde performte Comedian Bielendorfer dann noch den Klassiker «Narcotic» von Liquido. Trotz weiterer Tipps blieb Verona Pooth bei ihrem Tipp Martin Schneider. Alle drei Rateteam-Mitglieder stimmten sogar dafür, dass «Groovy» in die nächste Runde kommt. Doch das Publikum entschied sich gegen die Partymaus.
Lombardi erneuerte vor der Demaskierung seinen richtigen Tipp, Chris Tall schloss sich an – somit war es auch hier, wenn überhaupt, nur eine kleine Überraschung.
Neuer Modus in der 13. Staffel
Es war die vierte Folge der 13. Staffel von «The Masked Singer». Anders als in den Vorjahren wird die Show nicht mehr live ausgestrahlt. Wer rausfliegt, entscheidet daher nicht mehr das Fernsehpublikum per Live-Voting, sondern das Rateteam und das Publikum, das bei der Aufzeichnung in Köln dabei war.
Moderator Matthias Opdenhövel versprach zum Start, dass «nationale und internationale Superstars» unter den Masken stecken würden. «Wir haben 65 goldene Schallplatten, wir haben 155-mal Platin, wir haben 39 Goldmedaillen, wir haben Deutsche Meister, Europameister, Weltmeister, Gewinner von Comedypreis, Goldener Henne, Goldene Kamera», zählte er auf. Im Kandidatenkreis sei mehr Gold vertreten, als «Dagobert Duck jemals besessen hat».
Bei «The Masked Singer» treten Promis als Sänger auf, verstecken ihre wahre Identität aber hinter großen Kostümen. Nur ihre Stimme und mysteriöse Hinweise lassen erahnen, wer auf der Bühne steht. Nach den ersten vier Folgen sind nun noch acht Promis unter Masken im Rennen.
