Paris (dpa/tmn) –
Renault kehrt zu den Ursprüngen der Raumfahrt zurück: Weil die Franzosen vom R5 bis zum Twingo ohnehin gerade der Vergangenheit huldigen, haben sie sich jetzt auch noch einmal den Espace vorgenommen. Auf dem Pariser Autosalon (12. bis 18. Oktober) zeigen sie die Studie E-Space im Geist des ikonischen Familien-Kreuzers.
Der elektrische Van zitiert in vielen Details die erste europäische Großraumlimousine, die ab 1984 die Raum-Fahrt auch auf der Straße salonfähig gemacht hat. In der aktuellen Fassung 4,70 Meter lang, 2,02 Meter breit und natürlich rein elektrisch angetrieben, übernimmt der E-Space dafür zum Beispiel das vom Hochgeschwindigkeitszug TGV inspirierte Profil des Originals genau wie die niedrige Gürtellinie.
Sie ermöglicht den Insassen bessere Ausblicke und ist einer der größten Unterschiede zum SUV, das heute auch bei den Familienfahrzeugen den Ton angibt.
Der Traum vom klassischen Espace bleibt zunächst ein Traum
Dazu gibts wie früher einen variablen Innenraum mit verschiebbaren Einzelsitzen, der bei der Studie um einen beweglichen Tisch erweitert wird. Außerdem spielen die Designer mit dem Kontrast zwischen traditionellen Materialien und einer digitalen Bedienung sowie formatfüllenden Flatscreens im Cockpit.
Zwar lässt Renault keine Zweifel daran, dass der E-Space ein Einzelstück bleibt. Zumal der aktuelle Espace – in SUV- statt in Van-Form – noch nicht einmal die Hälfte seiner Laufzeit erreicht hat. Doch stimmen die Franzosen die Kundschaft damit schon mal auf das Ende der SUV-Schwemme ein und treten den Beweis an, dass die Raumfahrt auf Rädern noch nicht ganz vorbei ist.
