Berlin (dpa) –
Die Füchse Berlin haben sich vorzeitig für die Hauptrunde der Champions League qualifiziert. Der Handball-Bundesligist gewann in Gruppe A beim FC Porto mit 36:33 (19:18). Damit können die Füchse in den letzten beiden Gruppenspielen nicht mehr von Platz zwei verdrängt werden. Beste Berliner Werfer waren der starke Tim Freihöfer mit 15 und Mathias Gidsel mit acht Toren.
Die Gastgeber starteten nervös und erlaubten sich gleich mehrere Ballverluste. Und die Füchse, die ohne Lauro Pichiri (verletzt) und Fabian Wiede (Aufbautraining) antraten, bestraften das sofort mit Toren durch schnelle Gegenstöße. Nach nicht einmal drei Minuten lagen sie schon 4:1 in Führung.
Füchse mit guter Antwort im Schlussspurt
Aber dann leisteten sich auch die Gäste einige Fehler und Porto kam zurück. Vor allem die Abwehr offenbarte wieder große Lücken und auch Torhüterparaden fehlten. So kam Porto oft zu einfachen Toren durch die Mitte. Die Füchse konnten zwar die Führung halten, diese in der 22. Minute sogar auf vier Tore ausbauen (15:11), aber verspielten sie wieder.
Gleich nach dem Seitenwechsel gerieten sie sogar erstmalig in Rückstand (19:20). Aber die Berliner antworteten kurz danach mit einem 5:1-Lauf und holten sich die Führung zurück. Fünf Minuten vor Ende waren sie wieder auf vier Tore davongezogen (34:30). Und diesen Vorsprung brachten sie ins Ziel.
