Sport

Muskelzerfall? 24-Jährige stirbt bei Marathon in New York

New York (dpa) –

Der Tod einer 24-Jährigen beim Marathon in New York City sorgt in den USA für Bestürzung. Die junge Frau war laut US-Medienberichten am Sonntag wenige Kilometer vor dem Ziel im New Yorker Central Park kollabiert und später gestorben. Eine offizielle Aussage zur Todesursache lag zunächst weder von der Gerichtsmedizin noch vom Krankenhaus vor. US-Medien zitierten den Vater, dem die Ärzte gesagt haben sollen, seine Tochter sei an Rhabdomyolyse gestorben.

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Nach Angaben der Cleveland Clinic handelt es sich bei Rhabdomyolyse um eine schwere Erkrankung, bei der Muskelgewebe etwa infolge extremer körperlicher Belastung zerfällt. Bei dem Muskelzerfall gelangen potenziell giftige Bestandteile der Muskelfasern in den Blutkreislauf und die Nieren.

Vater schrieb Nachrichten mit Tochter – bis sie nicht mehr antwortet

Dem Sender NBC sagte der Vater, er habe die Route seiner Tochter mit einem Tracker von zu Hause im US-Bundesstaat Pennsylvania verfolgt. Ihre Mutter und zwei Schwestern seien mit in New York gewesen. Während ihres Laufs habe sie immer wieder auch Nachrichten geschrieben, zunächst euphorisiert.

Auf einem Video der Familie läuft die junge Frau mit einem breiten Lächeln durch New York. Nach mehr als der Hälfte habe ihm seine Tochter eine Nachricht mit dem Text «Uff» geschickt, schrieb NBC. Darauf habe er geantwortet: «Du hast die 29 Kilometer geschafft.» «Aua, aua», habe seine Tochter darauf geschrieben, ebenso bei Kilometer 32. Später bekommt er keine Antworten mehr.

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Tracker läuft nicht mehr weiter

Kurz darauf habe sich der Tracker nicht weiterbewegt. Die Mutter habe nach ihrer Tochter zu suchen begonnen und sei am Ort ihres Zusammenbruchs informiert worden, dass man sie in ein Krankenhaus gebracht habe. Der Vater habe sich dann auf den Weg nach New York gemacht und sei wenig später über den Tod seiner Tochter informiert worden.

Die 24-Jährige habe ihr Leben lang Sport gemacht und lange auf den Marathon trainiert, so der Vater. Sie hatte ihren Lauf zu einer Spendenaktion für Parkinson gemacht in Erinnerung an ihren Großvater, der an der Krankheit litt und 2022 verstarb, so die Parkinson’s Foundation.

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