Berne (dpa/tmn) –
Hohe Rabatte, große Auswahl an Hotels und Flügen: Mitten im Herbst beginnen Reiseveranstalter gerade, für Reisen im nächsten Sommer zu trommeln. Von den versprochenen Nachlässen – 25, 30 oder gar 50 Prozent – sollten sich Urlauber dabei nicht allein leiten lassen. Es gilt, in Ruhe die Preise zu vergleichen. Dass die Auswahl an Unterkünften und Abflugzeiten zum Start der Buchungsphase am größten ist, ist indes unbestritten.
Wer also schon weiß, wann es im nächsten Sommer in den Urlaub geht, kann jetzt bereits buchen. Neben Planungssicherheit holt man sich mit der Buchung noch etwas anders: Vorfreude. «Das erzeugt ein positives Gefühl, das über den Winter trägt», sagt die Psychologin Christina Miro. Die eigene Vorstellungskraft sei so stark, dass man sich allein mit Gedanken an den schon gesicherten Urlaub immer wieder positive Momente schaffen könne.
Es geht beim frühen Buchen des Sommerurlaubs also nicht nur um mögliche Schnäppchen und das Sichern der besten Urlaubsplätze, sondern auch um das Gefühl, sich etwas Gutes getan zu haben, auf das man sich freuen kann.
Wenn bis zum Sommer etwas dazwischenkommt
Natürlich kann bis zum nächsten Sommer noch viel passieren: gesundheitlich etwa, oder weil sich die Pläne ändern. Für solche Eventualitäten kann man mit Reiserücktrittversicherungen und flexiblen Tarifen vorsorgen, die viele Veranstalter – in der Regel gegen Aufpreis – anbieten. Bei Flex-Tarifen kann man die gebuchte Pauschalreise bis wenige Wochen vor Abflug noch kostenfrei ohne Angabe von Gründen absagen. Die genauen Fristen variieren je nach Anbieter.
Auch bei der einzelnen Buchung von Flugtickets, Hotels oder Ferienhäusern gibt es flexible Tarife, die in der Regel aber mehr kosten als Angebote ohne kostenfreie Stornierungsoption.
