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Afrikas Verbände unterstützen Infantino «einstimmig»

Sal (dpa) –

Im Machtkampf um die Zukunft der FIFA stehen die afrikanischen Fußball-Verbände geschlossen hinter dem umstrittenen Weltverbandschef Gianni Infantino. Patrice Motsepe, Präsident des Kontinentalverbands Caf, verkündete bei einer Konferenz in Sal auf Kap Verde, dass alle 54 Mitgliedsverbände den Amtsinhaber «einstimmig und uneingeschränkt unterstützen». 

Dabei hatten sich die Verbandsvertreter auf einer Bühne um Infantino geschart und applaudierten gemeinsam. Der FIFA-Chef bedankte sich via Instagram für einen «wunderschönen Moment der Einheit». 

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Europas Verbände wollen Herausforderer finden

Infantino strebt im März 2027 im marokkanischen Rabat die erneute Wiederwahl als FIFA-Chef an. Dabei darf der 56-Jährige trotz seines letztlich gescheiterten Vorstoßes zur Vermarktung der WM-Rechte durch externe Investoren im Sommer weiter auf die Unterstützung aus Afrika zählen. 

Vor allem die Verbände aus Europa sowie Nord- und Mittelamerika und der Karibik hatten Infantino hingegen das Vertrauen entzogen. Die Vertreter der Europäischen Fußball-Union UEFA und der europäischen Verbände erneuerten nach ihrem Treffen in Berlin ihre Kritik an Infantino und die Forderung nach einer Ablösung des FIFA-Chefs. 

Dabei umrissen sie ein Profil für einen möglichen Nachfolger, benannten aber noch keinen konkreten Herausforderer für Infantino. Bis einschließlich 18. November muss die Opposition offiziell einen Bewerber benennen, vorher soll es ein weiteres Treffen aller 55 UEFA-Mitgliedsverbände geben.

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