Sport

Anekdoten und Lacher: Klopp steht Kindern Rede und Antwort

Frankfurt/Main (dpa) –

Beim Frage-Antwort-Spiel mit den Kindern hatte Jürgen Klopp zum Abschluss der DFB-Aktion «Der beste Tag» sichtlich Spaß – und geriet manchmal sogar leicht in Verlegenheit. Auf einen Lieblingsspieler wollte sich der Fußball-Bundestrainer ebenso nicht festlegen wie auf einen Lieblingsverein. 

Ansonsten sorgte Klopp bei der Kinder-Pressekonferenz auf dem DFB-Campus in Frankfurt mit einigen Anekdoten aus seinem Privat- und Berufsleben für manchen Lacher bei den neun- bis zehnjährigen Spielerinnen und Spielern der SG Oberlahn und der Sportfreunde Sölderholz, die zuvor ein rund einstündiges Training absolvierten. 

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«Es ist noch nicht lange her, da hatte ich meinen ersten besten Tag am Campus. Es hat mir viel Spaß gemacht, euch beim Training zuzuschauen. Das war richtig schön», sagte Klopp. Beide Vereine hatten das besondere Event, das der Deutsche Fußball-Bund zum 100. Mal seit der Premiere im Spätsommer 2022 ausrichtete, per Losverfahren gewonnen. 

Fremder Mann im Wohnzimmer

In der besonderen Fragerunde erzählte Klopp unter anderem, wie er einst in Liverpool nach Hause kam und einen fremden Mann in seinem Wohnzimmer vorfand, der von seinen Süßigkeiten naschte. «Wir hatten vergessen, die Tür abzuschließen. Ich weiß nicht, wie lange er da schon gesessen hat. Aber er hat ordentlich reingehauen», berichtete Klopp. «Es ist gar nichts passiert, aber natürlich kam die Polizei, weil der Mann definitiv im falschen Haus war.»

Zudem räumte Klopp schmunzelnd ein, dass seine Frau die schnellere Einkäuferin sei, weil «sie keinen Zettel braucht». Und wie ist er ein so guter Trainer geworden? «Ich wusste schon ganz früh, dass ich Trainer werden wollte. Als ich dann Trainer werden durfte, war ich ganz fleißig und habe versucht, das Spiel immer besser zu verstehen. Und ich habe immer tolle Mannschaften gehabt», sagte der Bundestrainer. 

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Am Ende setzte sich Klopp dann noch ein wenig selbst unter Druck. «Deutschland war 2014 zum bisher letzten Mal Weltmeister. Da wart ihr noch nicht auf der Welt», sagte er an sein junges Publikum. «Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass ihr auch mal das feiern dürft, was wir feiern durften.»