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Basketball-Boss zu Ligen: Sportfan blickt nicht mehr durch

Bundesliga-Geschäftsführer Stefan Holz hält das Ligensystem im europäischen Basketball für zu kompliziert. «Vier offizielle Wettbewerbe sind zu viel, sodass der allgemein Sportinteressierte nicht mehr durchblickt. Das tut der Sportart insgesamt nicht gut», sagte Holz in der digitalen Pressekonferenz der Bundesliga vor dem Saisonstart an diesem Freitag. Dann empfängt Meister Alba Berlin die Niners Chemnitz.

Bundesliga-Boss: NBA als «Elefant im Raum»

Aktuell gibt es die Euroleague und den Eurocup, die privatwirtschaftlich organisiert werden. Dazu existieren der Fiba Europe Cup und die Champions League, die vom Verband Fiba Europe veranstaltet werden. Die besten europäischen Clubs spielen in der Euroleague. Unklar ist aktuell, wie sich diese Struktur sortiert, wenn die NBA Europe loslegt. Geplant ist deren Start ab der kommenden Saison 2027/28.

«Die NBA Europe ist der Elefant im Raum. Ich weiß auch nicht viel mehr als ihr. Es gibt noch mehr offene Fragen als Antworten», sagte Holz. Der Funktionär fügte an: «Die NBA wurde als großer Konsolidierer und Sortierer gesehen. Das sehe ich momentan noch nicht. Es braucht zwingend eine Verständigung mit der Euroleague, zumal die Euroleague die Stunde nutzt und sich klar positioniert und weiterentwickelt.»

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Nach dpa-Informationen haben mehr als 20 bestehende Basketball- und Fußball-Clubs ihre Gebote für die NBA Europe eingereicht. Aus Deutschland gelten Berlin mit Basketballclub Alba und München mit dem FC Bayern die aussichtsreichsten Anwärter für einen der zwölf festen Startplätze.