Sport

Dank Hashimoto: Japans Turner verteidigen Team-Titel

Rotterdam (dpa) –

Die Turner aus Japan sind erneut Weltmeister mit der Mannschaft. In einem packenden Finale setzte sich der Titelverteidiger in Rotterdam dank einer glänzen Reckübung von Tokio-Olympiasieger Daiki Hashimoto zum Abschluss mit 251,928 Punkten durch. Zweiter wurde die Riege aus Russland, die bei den Titelkämpfen als «World Gymnastics 2» geführt wurde, mit 250,329 Zählern. Rang drei sicherte sich China (249,193).

Die drei erstplatzierten Mannschaften haben sich zugleich bereits für die Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles qualifiziert. Die neun weiteren Startplätze werden bei der WM im kommenden Herbst im chinesischen Chengdu vergeben.

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Die deutschen Männer hatten das Team-Finale deutlich verpasst. Für Radomyr Stelmakh, Lucas Kochan (beide Cottbus), Timo Eder (Ludwigsburg), Nils Dunkel (Halle/Saale) und Glenn Trebing (Hannover) hatte es in der Qualifikation nur zum 15. Platz unter 24 Mannschaften gereicht. «Wir müssen jetzt erstmal mit dem Platz 15 leben. Das ist der aktuelle Wert, den wir haben. Da gibt es auch nichts zu beschönigen. Wir haben viel Arbeit vor uns», sagte Bundestrainer Jens Milbradt anschließend.

Verzögerung durch defekten Boden

Verzögert wurde die Entscheidung durch einen defekten Boden. Vor dem vierten Durchgang, als Gastgeber Niederlande und Überraschungsteam Kolumbien dort turnen sollten, mussten Techniker der Herstellerfirma eine mehrere Quadratmeter große Eckfläche demontieren, um den Fehler im Unterbau zu reparieren. Zudem mussten aus einem Lager Ersatzteile geholt und verbaut werden. 

Erst mit einer rund 15-minütiger Verspätung konnten sich die Niederländer und Kolumbianer erneut erwärmen und anschließend den Wettkampf fortsetzen. Zuvor hatten am Boden lediglich Großbritannien und Japan geturnt.

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