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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Amsterdam (dpa) – 

Ter Stegen: Bei der Rückkehr ins DFB-Tor erst mit Wacklern, aber dann mit starken Reaktionen gegen Dumfries (60.) und Meerdink (66./73.). Zwei Gegentore zählten nicht (13./62.). Beim ganz späten 1:1 von Gakpo machtlos.

Treu: Klopps neuer Rechtsverteidiger rannte rauf und runter. Der Freiburger biss sich in die Duelle mit Gakpo. Höhepunkt beim Debüt war die Beteiligung am 1:0.

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Tah: Der wuchtige Brobbey setzte ihm bis zur Verletzung in den Zweikämpfen zu (35.). Ersatzmann Meerdink hätte zweimal fast das 1:1 erzielt (66./73.). 

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Schlotterbeck: Nach der schweren WM-Verletzung fehlt dem Dortmunder noch Rhythmus. Das Timing fehlte in einigen Aktionen. Klärte aber mit Kopf und Fuß.

Brown: Lichtblick bei der WM, guter Start unter Klopp. Sein Tempo setzte er auch im Vorwärtsgang ein wie beim tollen Konter-Zuspiel auf Adeyemi (39.).  

Kimmich: Der Kapitän brannte – und er im Mittelfeld förmlich auf. Leitete das Führungstor mit dem Pass auf Treu ein. Viel unterwegs, viel am Ball. 

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Nmecha: Erster Torschütze bei der WM, erster Torschütze unter Klopp. Schob den von Adeyemi abprallenden Ball ein (32.). Rackerte eine Stunde lang. 

Amiri: Der Mainzer musste spontan für den beim Aufwärmen angeschlagenen Musiala ran. Das war kein einfacher Job. Grandioser Pass auf Brown (39.). 

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Adeyemi: Über den FC Barcelona zurück ins DFB-Team: Viel Tempo, viel Einsatz auf dem rechten Flügel. Ärgerte sich brutal, als er das sichere 2:0 vergab (39.). 

Havertz: Nach nicht mal 30 Minuten musste der Arsenal-Profi raus. Timber hatte ihn kurz zuvor rustikal gestoppt (22.).   

Schade: Beim Konter übersah der schnelle Mann aus Brentford den besser postierten Adeyemi (38.). Bringt viele Anlagen mit auf dem linken Flügel.  

Ebnoutalib: Der Frankfurter Debütant kam für Havertz. Und schoss gleich mal gefährlich (31.). War schnell drin im Spiel, aber der letzte Punch fehlte noch. 

Führich: Der Stuttgarter löste Schade auf dem Flügel ab (64.). Arbeitete gegen Oranje-Verteidiger Dumfries im Sprint-Tempo auch nach hinten mit. 

Stach: Nach 64 Minuten brachte Klopp den Mann aus Leeds für Torschütze Nmecha. Schloss im Mittelfeld einige Male Räume. 

Gnabry: Der Münchner, der die WM verletzt verpasst hatte, kam für den entkräfteten Adeyemi zu einem Zehn-Minuten-Comeback. 

Engelhardt: Der Freiburger kam als dritter Debütant in der Endphase für Amiri. Körperlichkeit war beim knappen Ergebnis gefragt. Die brachte er ein.