Paris (dpa/tmn) –
Bislang ist Omoda bei uns weitgehend unter dem Radar geblieben. Doch wenn der Chery-Ableger aus China noch vor dem Jahreswechsel sein Einstiegsmodell Omoda 4 bringt, könnte sich das ändern. Denn obwohl mit 4,42 Meter Länge zwei Nummern kleiner und lange nicht so bullig, sieht der Gegner von Autos wie dem MG4 oder dem Nissan Leaf dem Lamborghini Urus verdächtig ähnlich und will so zum Hingucker in der Kompaktklasse werden.
Zwar gibt es auch im weitgehend digitalisierten Cockpit ein paar Anleihen an Lamborghini und der Startknopf ist unter einer roten Schutzklappe verborgen. Doch beim Antrieb selbst ist es mit den Parallelen vorbei.
Rund 500 Kilometer Reichweite werden genannt
Omoda hat den Vierer bei der Europapremiere auf dem Pariser Automobilsalon (12. bis 18. Oktober) in zwei Varianten angekündigt. Als Hybrid mit einer Systemleistung von 205 kW/279 PS und einem 1,8 kWh großen Pufferakku für elektrische Kurzstrecken im Stadtverkehr oder als reines E-Modell. Dann dreht im Bug laut Omoda ein Motor mit 160 kW/218 PS und im Boden steckt ein 400 Volt-Akku mit 67 kWh, der knapp 500 Kilometer Reichweite ermöglichen soll und mit bis zu 120 kW geladen wird.
Die E-Version schafft den Sprint von 0 auf 100 km/h laut Omoda in 7,9 – der Hybrid braucht dafür 8,1 Sekunden. Dafür ist er mit maximal 179 km/h um 9 km/h schneller.
Obwohl die Autos schon zum Jahreswechsel in den Handel kommen sollen, nennt Omoda noch keine konkreten Preise. Allerdings wollen sie den Vierer zu ihrem günstigsten Modell machen und deshalb nach eigenen Angaben für den Hybrid bei weniger als 25.000 und für das E-Modell bei unter 30.000 Euro starten.
