Die nach Angaben des Herstellers meistverkaufte Luxuslimousine der Welt wappnet sich für den verschärften Konkurrenzkampf im Oberhaus: Zum Sommer schickt Mercedes zu Preisen ab 121.356 Euro eine überarbeitete S-Klasse ins Rennen. Sie tritt an gegen BMW 7er, Tesla Model S und die neue Elite aus China.
Wie der Hersteller zur Premierenparty in Stuttgart mitteilt, werden dafür mehr als die Hälfte der verbauten Komponenten ausgetauscht oder verbessert. Dazu zählen unter anderem:
- ein neues Betriebssystem für einfache Bedienung
- mehr Assistenz
- bessere Navigation
- Komfortdetails wie beheizbare Gurte
- optimierte Massageprogramme der Sessel
So ändert sich das Motorenprogramm
Auch die Antriebspalette wird laut Mercedes überarbeitet: Der V8-Motor des Topmodells S 550 leistet nun 395 kW/537 PS und fährt mit Mild-Hybrid-Technik entspannter. Die drei Liter großen Reihensechszylinder im S 450 (280 kW/381 PS) und im S500 (330 kW/449 PS) haben mehr Drehmoment und beschleunigen entsprechend besser.
Und die Plug-in-Hybriden mit bis zu 100 Kilometer elektrischer Reichweite haben nun im besten Fall 55 kW/75 PS mehr Systemleistung. Es gibt sie als:
- S 450 e mit 320 kW/435 PS
- oder als S 580 e mit 430 kW/585 PS
Außerdem werden die beiden Sechszylinder-Diesel im 230 kW/313 PS starken S 350 d und im S 450 d mit 270 kW/367 PS für kommende Schadstoffnormen ertüchtigt und auf Mild-Hybrid-Technik umgestellt.
Größerer Grill und beleuchteter Stern – mancherorts zumindest
Damit man der S-Klasse das angeblich größte Update in der Modellgeschichte auch ansieht, hat Mercedes den Grill für mehr Präsenz um 20 Prozent vergrößert und mit LED-Technik beleuchtet. Außerdem wird das Markenlogo auf der Haube beleuchtet und damit sinnbildlich zum Leitstern – allerdings nicht bei uns. Denn in der EU sind solche leuchtenden Extras verboten.
