Die deutschen Skibergsteiger haben bei der Olympia-Premiere im Mixed-Wettbewerb eine Medaille verpasst. Das Duo Tatjana Paller und Finn Hösch landete bei den Winterspielen in Italien auf dem siebten Platz. Den Olympiasieg holten sich auf der berühmten Stelvio-Piste in Bormio Emily Harrop und Thibault Anselmet aus Frankreich. Silber ging an Marianne Fatton und Jon Kistler aus der Schweiz, Bronze an die Spanier Ana Alonso Rodriguez und Oriol Cardona Coll.
Die deutschen Skibergsteiger bleiben damit ohne Medaille bei den Winterspielen. Im Einzel im Sprint am Donnerstag hatte Paller den vierten Platz belegt und damit das Podest knapp verfehlt. Hösch war bereits im Vorlauf ausgeschieden.
Ursprung im Skitourengehen
Skibergsteigen gehört zum ersten Mal zum olympischen Wettkampfprogramm und hat den Ursprung im Skitourengehen. Die Athletinnen und Athleten laufen mit ihren Skiern einen Hang hoch. Um dabei nicht rückwärts zu rutschen, sind Felle unten an die Skiflächen gespannt. Für eine kurze Abfahrt werden die Felle an den Skiern entfernt und es geht wieder hinunter. Zwischendurch müssen die Sportlerinnen und Sportler ein kurzes Stück Treppen steigen, auf diesem Streckenabschnitt werden die Skier abgeschnallt.
Im Mixed-Wettbewerb wurden von jeder Frau und jedem Mann jeweils zwei Runden zurückgelegt. Die Runden sind dabei länger als noch im Einzel. Je Runde mussten die Athletinnen und Athleten jeweils etwa 140 Höhenmeter überwinden.
