Mit einem 38:21 (21:11)-Kantersieg gegen Aufsteiger GWD Minden hat der SC Magdeburg die Pole-Position im Titelrennen der Handball-Bundesliga gefestigt. Der Champions-League-Sieger hat mit 40:4 Punkten weiter ein komfortables Polster auf den Verfolger SG Flensburg-Handewitt (35:9), der sich am Vortag beim HC Erlangen mit 34:29 behauptet hatte.
Eine Woche nach der ersten Saison-Niederlage beim 29:31 in Kiel gab es für den SCM schon vor dem Anpfiff Grund zur Freude. Mit den beiden Linksaußen Matthias Musche und Lukas Mertens verlängerten zwei Identifikationsfiguren des Vereins ihre Verträge – Musche bis 2028, Nationalspieler Mertens sogar bis 2029.
Beim Sieg gegen Minden schlüpften vor 6.600 Zuschauern dann andere Spieler in die Hauptrollen. Allen voran Dänemarks Welt- und Europameister Magnus Saugstrup sowie Rückraum-Ass Omar Ingi Magnusson. Beide waren mit jeweils acht Toren beste Werfer für die Magdeburger.
Nur in der Anfangsphase konnten die Gäste bis zum 4:4 mithalten. Dann zog der SCM innerhalb von gut zehn Minuten auf 13:6 davon. Zur Halbzeit war die Partie bereits entschieden. Nach dem Wechsel baute der Favorit den Vorsprung weiter aus und bejubelte am Ende den bisher höchsten Sieg gegen die Ostwestfalen.
