Das bevorstehende DFB-Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart weckt beim SC Freiburg Revanchegedanken. «Wir sind dankbar dafür, dass wir das – in Anführungszeichen – Trauma von 2013 verarbeiten können», sagte Trainer Julian Schuster nach der Auslosung. Der Sport-Club muss am 21. oder 22. April beim Titelverteidiger und Landesrivalen in Stuttgart antreten.
2013 waren die Breisgauer in der Runde der vier Letzten mit einer 1:2-Niederlage bei den Schwaben ausgeschieden. Schuster und der heutige Freiburger Abwehrchef Matthias Ginter spielten damals nebeneinander im Mittelfeld für den SC.
Ginter: «Wir beide auf der Sechs, das wäre dieses Jahr schwierig»
«Wir beide auf der Sechs, das wäre dieses Jahr schwierig», sagte Ginter mit einem Lächeln und Blick auf den inzwischen 40 Jahre alten Schuster und seine eigene Rolle als 32-Jähriger in der Abwehrkette. «Natürlich hätten wir gerne zu Hause gespielt, aber es gibt kein einfaches Pokal-Halbfinale. Wie geben jedenfalls Gas, damit wir ins Finale kommen können.»
Für Freiburg liegt der bislang letzte Final-Einzug noch nicht so lange zurück – 2022 gab es ein 2:4 im Elfmeterschießen gegen RB Leipzig.
Um den zweiten Platz im Finale am 23. Mai in Berlin spielen Bayer Leverkusen und der FC Bayern München. Das ergab die Auslosung durch Rodel-Olympiasieger Max Langenhan im ZDF.
