Runter mit dem Make-up. Dafür hat man die Qual der Wahl zwischen allerlei Mittelchen: Mizellenwässern mit Wattepads etwa, feuchten Tüchern oder waschbaren Pads. Mit wem davon das Abschminken gut klappt, das hat sich die Stiftung Warentest in ihrem gleichnamigen Magazin (Ausgabe 02/2026) genauer angesehen. Und dafür wurde jedes der insgesamt 16 untersuchten Produkte mindestens 21 Probandinnen zum Probeabschminken überlassen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Keine Probandin brach wegen Unverträglichkeiten oder Hautproblemen ab. Und auch sonst hagelte es viele gute Bewertungen für die sieben getesteten Mizellenwässer, sieben feuchten Einmaltücher und die zwei wiederverwendbaren Abschminkpads.
Viele machen ihren Job gut: Abschminken
In der Kategorie Abschminken bekamen etwa sechs der Mizellenwässer eine «gute» Leistung bescheinigt, vier der Einmaltücher – und alle beiden wiederverwendbaren Pads ebenfalls. Und auch in puncto Hautgefühl waren sechs Mizellenwässer «gut» dabei, außerdem: vier der Einmaltücher und beide Pads im Test.
Ähnlich dann auch das Bild in der Gesamtbewertung, in die etwa auch die Nutzungsfreundlichkeit der Verpackung einfloss. Hier kamen sechs der Mizellenwässer insgesamt auf ein «gut», eines schnitt «befriedigend» ab. Bei den Einmaltüchern waren insgesamt fünf «gut», zwei «befriedigend». Und bei den beiden Pads hieß es zweimal «gut» in der Gesamtbewertung.
Knapper Testsieger ist übrigens ein Marken-Mizellenwasser für 3,55 Euro pro 400-Milliliter Flasche, dicht gefolgt von zwei «guten» Marken-Einmaltüchern für 2,49 Euro beziehungsweise 2,45 Euro pro 25 Tücher.
Eines ist praktisch fürs Handgepäck, eines gut für Allergiker
Wer sich anhand der Ergebnisse nun nicht entscheiden kann, ob es eher ein waschbares Pad, ein Mizellenwasser oder doch das feuchte Tuch zum Abschminken sein soll, kann sich auch an den eigenen Bedürfnissen orientieren – oder an der Nachhaltigkeit: Einmaltücher sind etwa praktisch für unterwegs im Handgepäck. Oder, wenn man kein geeignetes Leitungswasser zur Verfügung hat.
Der Nachteil: Bei jeder Anwendung entsteht Müll. Landen die Tücher im Restmüll belastet die abgeschminkte Kosmetik aber immerhin nicht das Leitungswasser, so die Tester.
Letzteres gilt auch für Mizellenwässer, die mit Wattepads aufgetragen werden. Gebrauchte waschbare Pads lassen sich hingegen in der Regel im Wäschebeutel mit der Kleidung in der Maschine reinigen.
Aber: das abgeschminkte Make-up inklusive möglicherweise darin enthaltener umweltkritischer Inhaltsstoffe gelangt den Testern zufolge darüber ins Abwasser.
Dafür sind die waschbaren Pads ideal zum Mitnehmen. Und: weil keine weiteren kosmetischen Inhaltsstoffe zum Einsatz kommen, eignen sie sich den Testern zufolge auch für Menschen mit Allergien.
