Dass in seinem Zimmer im olympischen Dorf in Predazzo ein Fernseher fehlt, hat Philipp Raimund etwas gewundert. Deswegen hat der deutsche Skispringer nun Ersatz geordert. «Ich habe mir einen transportablen Beamer bestellt, der kommt von meinen Eltern am Montag», sagte der 25-Jährige. «Dann brauche ich keinen Fernseher mehr.»

Die Ausstattung in dem kleineren Dorf im Val di Fiemme ist zwar laut Raimund akzeptabel, aber die anderen Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen möchte der Skispringer schon gerne verfolgen. «Die Tage sind lang, unsere Wettkämpfe sind am Abend. Da gibt es genügend Zeit, um vor der Glotze zu sitzen», erklärte Raimund. Auch Videospiele wie der Klassiker Mario Kart sollen dann über den Beamer laufen.

Fehlender Föhn, dafür neue Matratze

Auch Skispringerin Selina Freitag setzt auf die Hilfe ihrer Eltern. Die Medaillen-Anwärterin vermisst einen Föhn im Zimmer, den sie in den nächsten Tagen sehnsüchtig erwartet und der von den Eltern gebracht wird. Neue Matratzen gab es dazu vom Deutschen Skiverband. «Wir haben es uns jetzt gemütlich gemacht», erklärte Freitag.