Die Denver Broncos haben erstmals seit dem Super-Bowl-Sieg vor zehn Jahren wieder ein Playoff-Spiel in der NFL gewonnen und sich in einem dramatischen Duell mit den Buffalo Bills durchgesetzt. Die Gastgeber gewannen ihr Heimspiel durch ein Field Goal in der Verlängerung 33:30 und sind nur noch einen weiteren Erfolg vom Einzug in den Super Bowl entfernt. Gegner im Conference-Final am kommenden Sonntag (Ortszeit) sind entweder die Houston Texans oder die New England Patriots, die Broncos sind dann erneut Gastgeber. 

«Wir haben ein echt gutes Team gespielt, sie haben richtig gut gespielt. Respekt an die. Wir haben einen Weg gefunden, zu gewinnen. Unsere Abwehr hat sie aufgehalten, wir hatten gute Szenen. Ich bin stolz auf diese Organisation. Es sah nicht immer gut aus, aber wir haben einen Weg gefunden, das hier zu gewinnen», sagte Broncos-Quarterback Bo Nix. Der 25-Jährige kam auf drei Touchdown-Pässe. 

Broncos-Verteidiger hat die Aktion des Spiels

Die wichtigste Szene der Partie aber hatte ein Kollege aus der Abwehr. Ja’Quan McMillian entriss den bereits gefangenen Football seinem Gegenspieler im Fallen noch und verhinderte damit nicht nur eine aussichtsreiche Gelegenheit für die Bills, sondern ermöglichte den Broncos auch eine zweite Angriffsserie in der Verlängerung, an deren Ende das entscheidende Field Goal stand.

Im ersten Anlauf hatten die Broncos keine Punkte erzielt und die Bills damit in eine eigentlich hervorragende Position zum Sieg gebracht. Der unglückliche Ballverlust kostete Bills-Quarterback Josh Allen aber eine weitere Saison auf dem Weg zur ersten Super-Bowl-Teilnahme der Bills seit den vier Niederlagen in Serie in den 90ern.