Zu viele Arbeitslose, zu wenig Arbeitende
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland tendiert in Richtung drei Millionen. Doch das Hauptproblem sieht Agentur-Chefin Nahles anderswo: Das alternde Deutschland hat nicht genug Fachkräfte.
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Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland tendiert in Richtung drei Millionen. Doch das Hauptproblem sieht Agentur-Chefin Nahles anderswo: Das alternde Deutschland hat nicht genug Fachkräfte.
Die Herbstbelebung auf dem deutschen Arbeitsmarkt bleibt in diesem Jahr schwach. Im kommenden Winter steuert Deutschland wieder auf drei Millionen Arbeitslose zu.
Die Zahl der Erwerbstätigen steigt allen Krisen zum Trotz - doch nicht überall in Deutschland geht es nach oben. Blickt man weiter zurück, gibt es sehr starke Entwicklungen.
Die Rezession trifft die Zeitarbeitsbranche hart, wie eine Analyse zeigt. Die Industrie baut demnach zunächst vor allem externes Personal ab, bevor es die Stammbelegschaft trifft.
Der deutsche Arbeitsmarkt kämpft gegen die schwache Konjunktur. Im nächsten Jahr soll die Arbeitslosigkeit insgesamt leicht sinken - im Osten geht es mit den Zahlen aber wohl weiter noch oben.
Die Zahl der Arbeitslosen pendelt um die drei Millionen, Hoffnung auf nachhaltige Verbesserung gibt es erst im nächsten Jahr. Doch die Beschäftigung wächst nicht mehr.
Gleichzeitig wird wohl auch die Zahl der Erwerbstätigen sinken. Das klingt widersprüchlich, lässt sich aber erklären.
Raus aus der Sackgasse, rein in den neuen Job: Immer mehr Menschen wechseln den Beruf – sei es aus Überzeugung, wegen einer Kündigung oder weil sich die Branche verändert hat.…
Pfleger, Ärzte, Ingenieure – ausländische Fachkräfte werden gebraucht, um den Bedarf in Deutschland zu decken. Die Zahl die Anerkennungen steigt stark, besonders in einem Medizinberuf.
So hoch war die Arbeitslosigkeit in Deutschland lange nicht mehr. Der Herbst könnte zwar Entspannung bringen. Doch Fachleute sind sich sicher: Ohne Impulse wird es langfristig keine Erholung geben.