EU beschließt endgültig Verzicht auf Russland-Gas
Bis zu Moskaus Angriff auf die Ukraine stützen viele EU-Länder ihre Energieversorgung auf günstige Brennstoffe aus Russland. Das hatte gravierende Folgen - und soll nun endgültig vorbei sein.
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Bis zu Moskaus Angriff auf die Ukraine stützen viele EU-Länder ihre Energieversorgung auf günstige Brennstoffe aus Russland. Das hatte gravierende Folgen - und soll nun endgültig vorbei sein.
Kälteeinbrüche und höhere Gaspreise lassen die Heizkosten 2025 spürbar steigen. Besonders Haushalte mit Fernwärme und Gas sind laut Prognosen betroffen. Manche Regionen kommen glimpflich weg.
Die Strom-Netzentgelte sinken. Das entlastet viele Kunden - aber nicht alle gleichmäßig. Bei Gaskunden macht sich der Wegfall der Gasspeicherumlage bemerkbar, aber nur geringfügig.
Eigentlich wollte Schwarz-Rot die Stromsteuer für alle senken. Wegen leerer Kassen profitieren vorerst nur Unternehmen, keine Privatleute. Doch der Finanzminister macht den Stromkunden neue Hoffnung.
Die Abhängigkeit von Energieimporten aus Russland wurde für die EU zum Fallstrick. Als Lehre aus dem Ukraine-Krieg wappnet sie sich nun dafür, den Gashahn spätestens in zwei Jahren ganz zuzudrehen.
Der Industriestrompreis soll kommen, aber wie teuer wird er? Ein Papier aus dem Wirtschaftsministerium nennt eine erste Zahl - und sagt, wer profitieren könnte.
Bis Mitte 2028 müssen alle Städte und Gemeinden in Deutschland einen Wärmeplan haben. Der Weg dahin ist nicht für alle Kommunen ein leichter. Vor welchen Herausforderungen sehen sie sich derzeit?
Solarstrom oder von Windrädern generierten Strom für flaue Zeiten speichern - das ist wichtig, um die Versorgung mit Erneuerbaren zu stabilisieren. In der Lausitz ist ein besonderer Speicher geplant.
Aus der Atomkraft ist Deutschland vor zweieinhalb Jahren ausgestiegen, doch der Müll bleibt. Wohin damit? Die zuständigen Experten haben die Gebiete für ein mögliches Endlager weiter eingegrenzt.
Die Folgen der US-Sanktionen gegen russische Öl-Konzerne sind noch nicht genau abschätzbar. Das Ölkartell Opec+ sieht dennoch eine stabile Marktlage und öffnet die Förderhähne noch einmal.