Merz geht bei Russen-Vermögen auf Belgien zu
Beim EU-Gipfel steht die Glaubwürdigkeit Europas auf dem Spiel. Für den Kanzler ist es die erste große Bewährungsprobe als europäische Führungsfigur. In Brüssel kämpft er gegen das drohende Scheitern.
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Beim EU-Gipfel steht die Glaubwürdigkeit Europas auf dem Spiel. Für den Kanzler ist es die erste große Bewährungsprobe als europäische Führungsfigur. In Brüssel kämpft er gegen das drohende Scheitern.
Das diplomatische Ringen um eine Beendigung des Ukraine-Kriegs geht weiter. Die nächsten Treffen sollen schon am Wochenende in Miami stattfinden - aber getrennt mit Vertretern Moskaus und Kiews.
Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf den Hafen der russischen Stadt Rostow werden mehrere Opfer gemeldet. Unterdessen beschießt auch Russland die Ukraine in der Nacht.
Beim bevorstehenden EU-Gipfel in Brüssel geht es um sehr viel für Europa, die Ukraine, aber auch für Kanzler Merz persönlich. Vor dem Treffen ruft er die EU zur Entschlossenheit auf.
Moskau lehnt eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg ab und betont das immer wieder. Daran ändert wohl auch eine Äußerung von Bundeskanzler Merz nichts.
Wird in der EU festgesetztes Vermögen Russlands schon bald für die Ukraine genutzt? Ein Schritt dahin ist jetzt getan. Kanzler Merz freut sich über «ein klares Signal europäischer Souveränität».
Die EU-Kommission will festgesetztes russisches Vermögen für die Ukraine nutzen. Mitgliedstaaten gehen nun einen ersten wichtigen Schritt. Ein Land erwägt allerdings rechtliche Schritte.
Indien empfängt Kremlchef Putin zum Gipfeltreffen – doch im Ukraine-Krieg bleibt die russische Haltung hart. Was steckt hinter den jüngsten Drohungen gegen die Ukraine?
Nach ihrem Gespräch mit Kremlchef Putin in Moskau sind US-Vertreter zurück in die USA geflogen. Nun kündigt der ukrainische Präsident Selenskyj dort neue Gespräche mit der ukrainischen Delegation an.
Die EU-Kommission will festgesetztes russisches Vermögen nutzen, um den Finanzbedarf der Ukraine zu decken. Bislang wurde dabei vor allem nach Belgien geschaut. Das könnte sich nun ändern.