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Heizen – aber sicher: Was Experten jetzt raten

Berlin (dpa/tmn) –

Herbstzeit ist Heizzeit. Wer es in der kalten Jahreszeit warm haben will, kümmert sich jetzt darum, dass alles funktioniert und genug Brennstoff vorhanden ist. So sollten Besitzer von Heizkaminen, Kamin- oder Kachelöfen die Feuerstätte gründlich prüfen. Zugleich warnt die Verbraucherzentrale Brandenburg beim Online-Kauf von Heizöl, Pellets und Kaminholz vor Fakeshops.

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Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik empfiehlt, Asche und Ruß aus dem Brennraum zu entfernen und die Auskleidung auf Schäden zu prüfen. Kleine Haarrisse in Schamottesteinen seien meist unproblematisch; größere Beschädigungen oder herausgebrochene Stücke sollten ersetzt werden. Auch Türdichtungen, Lufteinlässe, Rost und Aschekasten sollten in Ordnung beziehungsweise frei sein. Undichte Türen können den Abbrand beeinträchtigen. Ob die Ofentür dicht schließt, lässt sich mit einem Blatt Papier testen: Lässt es sich bei geschlossener Tür leicht herausziehen, schließt die Tür nicht bündig.

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Vor Saisonbeginn sollte außerdem das Rauchrohr kontrolliert und gereinigt werden. Ablagerungen, Laub oder Vogelnester können den Abzug behindern, so der Verband. Zieht der Rauch trotz gereinigtem Rauchrohr nicht richtig ab, wende man sich am besten an den Schornsteinfeger.

Brennstoffkauf im Internet: So erkennen Sie betrügerische Angebote

Wer Brennstoff wie Pellets, Heizöl oder Holz online bestellt, sollte vor dem Kauf bei einem neuen Anbieter vorsichtig sein. Die Verbraucherzentralen warnen vor unseriösen Angeboten und sogenannten Fake-Shops. Das sind Internetseiten, die wie ein echter Online-Shop aussehen, aber nur das Ziel haben, an das Geld oder die Daten von Kunden zu kommen.

Hinweise darauf, dass es sich um eine solche handeln könne, seinen etwa auffallend niedrige Preise und Bezahlung ausschließlich per Vorkasse. Eine seriöse Aufmachung der Webseite sei kein Qualitätsmerkmal: «Die Internetseiten wirken dabei häufig professionell», so Daniela Hofmann von der Verbraucherzentrale Brandenburg. Ein Hinweis hingegen: Teilweise würden unseriöse Anbieter eine zunächst angebotene Zahlungsart wie Zahlung bei Lieferung während des Bestellvorgangs streichen oder plötzlich eine Anzahlung verlangen, so die Expertin. Die Verbraucherzentrale rät daher, Impressum und Anbieterangaben auf Nachvollziehbarkeit zu prüfen. 

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Auch wichtig zu wissen: Betrügerische Anbieter benutzen oft bewusst Namen, die denen seriöser Anbieter sehr ähnlich sind oder kopieren diese sogar komplett. Ein Warnsignal ist es auch, wenn Teile der Internetseite in einer anderen Sprache erscheinen. «Eine französische Artikelbeschreibung kann ein Hinweis auf eine hastig erstellte Webseite sein», so Hofmann. 

Die Verbraucherschützer berichten vom Fall eines Verbrauchers, der 3.000 Liter Heizöl bestellt und dafür, wie vom Anbieter verlangt, eine 50-prozentige Anzahlung in Höhe von rund 1.500 Euro überwiesen hatte. Zum vereinbarten Liefertermin erschien jedoch kein Lieferant, auch auf weitere Kontaktversuche erfolgte keine Reaktion.

Beim Erkennen betrügerischer Angebote kann der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen helfen. Hier lässt sich die Internetadresse mit Hilfe eines Ampelsystems prüfen: Rot bedeutet Warnung, Gelb empfiehlt eine genauere Prüfung und Grün bedeutet, dass der Shop bislang nicht negativ aufgefallen ist – auch dann sollte man aufmerksam bleiben und etwa auf sichere Zahlungsmethoden achten.

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