Jetzt steigt auch Kia ins Rennen der bezahlbaren Kleinwagen mit Elektroantrieb ein. Als Alternative etwa zu VW ID.Polo und Renault R5 haben die Koreaner auf dem Autosalon in Brüssel den EV2 gezeigt. Die Markteinführung steht für die nächsten Monate in Aussicht. Die Produktion im europäischen Werk in der Slowakei läuft im Februar an. Preise hat Kia noch nicht genannt, aber sie dürften wohl bei etwa 25.000 Euro starten.
Dafür gibt es ein markant gezeichnetes Großstadt-SUV. Das ist 4,06 Meter lang und bietet Platz für bis zu fünf Insassen und 362 bis 955 Liter Kofferraum sowie noch einmal 15 Liter Stauraum unter der Bughaube.
Angeboten wird der maximal 160 km/h schnelle EV2 mit 400-Volt-Akkus in zwei Größen: Das Basismodell fährt laut Kia mit 42,2 kWh und kommt im Normzyklus auf 317 Kilometer, gegen Aufpreis gibt es 61 kWh für 448 Kilometer. Das Nachladen von 10 auf 80 Prozent soll bei beiden Akkus in etwa einer halben Stunde gelingen.
Viel Technik kann an Bord gehen
Auch wenn Kia den EV2 knapp kalkuliert hat, wollen die Koreaner bei der Technik nicht sparen: «Vehicle to Load» und damit die Versorgung externer Verbraucher zum Beispiel ist deshalb auch beim kleinsten elektrischen Kia gesetzt. Schon vom Start weg gibt es die Option auf schnelles Laden mit 22 kW an der Wallbox und wie bei den großen Geschwistern stehen Ruhesitze und ein Infotainment-System mit Online-Updates auf der Optionsliste.
