Coletta Rydzek hat den deutschen Langläufern beim Heimspiel in Oberhof den zweiten Podestplatz des Winters beschert. Die 28-Jährige musste sich im Freistil-Sprint nur der Schwedin Jonna Sundling geschlagen geben und wurde Zweite. Dritte wurde die Schwedin Maja Dahlqvist. Die zweite deutsche Finalistin Laura Gimmler wurde Vierte.
Rydzek war sichtlich begeistert – auch von der Stimmung an der Strecke. «Wahnsinn! Das Publikum war echt der Hammer», sagte die Oberstdorferin im ZDF. «Das habe ich noch nie erlebt. Großer Dank!» Auch den ersten Podestplatz für das deutsche Team in dieser Saison hatte Rydzek mit einem zweiten Rang geschafft.
Bundestrainer Schlickenrieder: «Hut ab!»
Bundestrainer Peter Schlickenrieder sagte: «Das ist ein tolles nächstes Level, wie sich die Mädels taktisch entwickelt haben. Hut ab! Wirklich toll gemacht.» Am Anstieg hatte der 55-Jährige seine Sportlerinnen noch mit einem lauten «Attacke» angefeuert.
Die deutschen Männer zählen im Sprint nicht zur Weltklasse und schieden bereits in der Qualifikation aus. Den Sieg sicherte sich der Norweger Lars Heggen.
