Laura Nolte greift im Monobob nach olympischem Gold. Vier Jahre nach ihrem Olympiasieg im Zweierbob in Peking mit Deborah Levi kann die 27-Jährige vom BSC Winterberg nun im kleinen Schlitten die erste deutsche Olympiasiegerin werden. Allerdings verkürzten die härtesten Konkurrentinnen den Rückstand vor dem entscheidenden vierten Lauf heute Abend.

Im dritten Lauf fuhr Nolte als erste Starterin wie zum Auftakt wieder Bahnrekord. Doch US-Pilotin Elana Meyers Taylor konterte und kam mit erneuter Bestzeit bis auf 0,15 Sekunden heran. Peking-Olympiasiegerin Kaillie Armbruster Humphries aus den USA schaffte exakt die gleiche Zeit wie Meyers Taylor und verkürzte als Dritte den Abstand auf Nolte auf 0,24 Sekunden.

Buckwitz im dritten Lauf schneller als Nolte

Im Gegensatz zu vielen patzenden Mitfavoritinnen war Nolte im ersten Lauf am Sonntag Bahnrekord gefahren und leistete sich auch im zweiten Lauf nur kleine Fehler. Zur Halbzeit lag sie 0,22 Sekunden vor Meyers Taylor. Lisa Buckwitz leistete sich trotz Startrekord am ersten Wettkampftag zu viele Patzer und haderte mit der «falschen Kufen-Wahl». Die 31-Jährige fuhr im dritten Lauf allerdings sogar schneller als Nolte und ist vor dem Finallauf Vierte. Der Rückstand zum Bronze-Rang beträgt allerdings 0,64 Sekunden.