Der spanische Eiskunstläufer Tomàs Guarino ist kurz vor seinem Olympia-Debüt an einem musikalischen Fiasko vorbeigeschrammt. Nur wenige Tage vor dem Beginn der Winterspiele in Italien schrieb der 26-Jährige auf Instagram, dass er die Musik aus dem Bereich der Minions-Filme für seinen Lauf im Kurzprogramm wegen «Problemen bei der Rechtefreigabe» nicht benutzen dürfe. Im Eiskunstlauf mit der engen Abstimmung zwischen Musik und monatelang eingeübter Darbietung auf dem Eis kommt das einer Hiobsbotschaft gleich.
Einen Tag später folgte die große Erleichterung. Er dürfe doch mit der Musik auftreten, schrieben die Olympia-Macher auf ihrer Internetseite unter Hinweis auf Angaben des Sportlers. «Wegen Euch hat Universal Studios es sich noch einmal überlegt und die Rechte offiziell für diesen einen besonderen Anlass gewährt», schrieb Guarino und dankte seinen Followern, die die erste schlechte Nachricht geteilt und ihn so unterstützt hätten. Es gebe noch ein paar Dinge zu klären bei den anderen zwei Musikstücken seines Programms, aber er sei «schon ganz nah dran», das zu erreichen.
Farbenfrohes Kostüm
Guarino, der aus Katalonien stammt, qualifizierte sich für die Winterspiele mit einem Programm zu dem Lied «Papaya (Vaya Papayas)», das auf Minions-Figuren aus den Zeichentrickfilmen anspielt. Seine Performance war dabei humorvoll und verspielt. Dazu trug er ein farbenfrohes Kostüm, das die gelben Minions und deren blaue Latzhosen widerspiegelte.
