Mit zwei Silbermedaillen ist Skirennfahrerin Emma Aicher schon jetzt einer der deutschen Stars der Olympischen Winterspiele in Italien. Ob ihre Erfolge in der Abfahrt und der Team-Kombination womöglich auch mit einem besonderen Talisman zusammenhängen? Servicemann Markus Voppichler habe den deutschen Alpin-Frauen für die Zeit in Cortina d’Ampezzo ein kleines Glücksschwein geschenkt, verriet Aicher. «Ich muss schon sagen: Das hat schon ein bisschen Glück gebracht», sagte die 22-Jährige lächelnd.
Aicher kann in erlesenen Kreis aufsteigen
Das Schweinchen sei nur ein paar Zentimeter groß, zeigte Aicher bei einer Pressekonferenz im Deutschen Haus mit den Fingern an. Es stehe im Ski-Raum. Vielleicht beflügelt es das deutsche Alpin-Juwel ja auch beim Super-G am Donnerstag (11.30 Uhr). In dem hat die Allrounderin die nächste Chance auf Edelmetall. Erst drei deutsche Skirennfahrerinnen holten bislang drei Medaillen bei einer Olympia-Ausgabe: Annemarie Buchner 1952 in Oslo, Rosi Mittermaier 1976 in Innsbruck und Katja Seizinger 1998 in Nagano.
Auch im Slalom am 18. Februar rechnet sich Aicher etwas aus. Ob sie am kommenden Sonntag zudem im Riesenslalom, ihrer schwächsten Disziplin, startet? «Wir schauen von Tag zu Tag, wie es mir geht», sagte die Tochter eines Deutschen und einer Schwedin angesichts ihrer hohen Belastung. Generell sei sie die vielen Rennen aber gewohnt und nur selten müde, erklärte sie.
