Stimmung in der Chemie stürzt ab – schlechte Auftragslage
Der Geschäftsklimaindex ist auf den niedrigsten Stand seit etwa zwei Jahren gefallen. Die Bewertung des Auftragseingangs war noch viel länger nicht mehr so schlecht wie aktuell.
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Der Geschäftsklimaindex ist auf den niedrigsten Stand seit etwa zwei Jahren gefallen. Die Bewertung des Auftragseingangs war noch viel länger nicht mehr so schlecht wie aktuell.
Die schwarz-rote Koalition hat eine Reform des Arbeitszeitgesetzes angekündigt. Die Gewerkschaften lehnen Änderungen ab.
Die Chemie- und Pharmabranche stoppt ihren Abwärtstrend, ein deutlicher Aufschwung ist aber noch nicht in Sicht. Immerhin: Es gibt Lichtblicke, nicht zuletzt bei den Jobs.
Eine schwache Konjunktur, hohe Energiepreise und Handelskonflikte belasten die Chemiebranche. Das hinterlässt auch beim Schwergewicht BASF Spuren.
Die Chemieindustrie steht unter Druck. Das Unternehmen will deshalb einzelne kostenintensive Anlagen in Böhlen und Schkopau schließen. Hunderte Beschäftigte sind betroffen.
Immer wieder wirft die Ukraine der russischen Armee den Einsatz von Tränengas vor. Westliche Geheimdienste haben nun Erkenntnisse, dass Russland noch gefährlichere chemische Kampfstoffe einsetzt.
Nach mehreren Flops in der eigenen Arzneiforschung setzt der Dax-Konzern auf eine Milliarden-Übernahme. Profitieren könnten Patienten mit seltenen Tumor-Erkrankungen.
Vor allem die Geschäftserwartungen sind sprunghaft gestiegen - die Branche setzt auf niedrigere Energiekosten. Der Anstieg macht auch Hoffnung für andere Wirtschaftsbereiche.
Zahlreiche Stoffe der Chemikaliengruppe PFAS sind Experten zufolge schädlich für Mensch und Umwelt. Während die EU über ein komplettes Verbot nachdenkt, warnen die Wirtschaftsminister davor.
Neue Arzneien, innovative Materialien: Die Chemie- und Pharmabranche gibt so viel Geld für Forschung aus wie nie. Trotzdem zieht die ausländische Konkurrenz vorbei. Gerade eine Region macht Druck.