Warum kommt die Erklärung zum EU-US-Zolldeal erst jetzt?
Der Teufel liegt im Detail: Dies hat sich zuletzt auch beim Zolldeal zwischen der EU und den USA gezeigt. Nach wochenlangem Feilen gibt es nun eine schriftliche Erklärung.
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Der Teufel liegt im Detail: Dies hat sich zuletzt auch beim Zolldeal zwischen der EU und den USA gezeigt. Nach wochenlangem Feilen gibt es nun eine schriftliche Erklärung.
Erst vergangene Woche lief die Frist für US-Zölle auf Einfuhren vieler Länder ab. Nun nimmt sich US-Präsident Trump branchenspezifische Importe vor.
Ein Zeitungsbericht über angebliche US-Zölle auf Goldimporte trieb den Preis des Edelmetalls hoch. Nun stellt der US-Präsident den Sachverhalt klar.
Beide Seiten hatten höhere Zölle im laufenden Handelsstreit bis Dienstag ausgesetzt. Nun wurde diese Vereinbarung für weitere 90 Tage verlängert.
Es ist zumindest ein Schritt in Richtung Entspannung: Kurz vor dem Ablauf einer Frist vertagt US-Präsident Trump den Handelsstreit mit China. Doch der große Wurf steht weiterhin aus.
Mit neuen Zöllen will US-Präsident Trump angebliche Ungleichgewichte im Handel mit anderen Staaten beseitigen. Die EU und fast 70 andere Staaten müssen nun mit den verschärften Bedingungen leben.
Sie habe wohl Zugang zu Trump gefunden, meinte die Schweizer Bundespräsidentin im Frühjahr noch nach einem Telefonat. Weit gefehlt. Mit den 39-Prozent-Zöllen ist ein Horrorszenario eingetreten.
US-Präsident Donald Trump sprach schon lange von hohen Zöllen auf Chip-Importe und nennt jetzt deren Höhe: 100 Prozent. Das Beispiel Apple zeigt aber, wie man der Abgabe mit US-Investitionen entgeht.
Kurz vor Ablauf einer Frist, die US-Präsident Trump Kremlchef Putin gesetzt hat, macht er Druck mit weiteren Zöllen gegen Russlands wichtigen Handelspartner Indien.
Aufatmen? Von wegen: Laut einer Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer sorgt der Handelsdeal mit den USA bei vielen Unternehmen hierzulande für mehr Sorgen.