Schneeglöckchen, Hyazinthen, Tulpen: Schön, wenn sie bald wieder im Garten und auf dem Balkon blühen. Doch Vorsicht: Diese Frühlingsboten sind allesamt giftig – ebenso wie etwa Narzissen oder Maiglöckchen.

Wer Kleinkinder oder Haustiere hat, sollte deshalb besonders gut aufpassen, dass keine Teile der Pflanzen in Mündern oder Mäulern landen, rät die Aktion «Das sichere Haus» (DSH).

Hyazinthen und Narzissen sind gefährlich

Hyazinthen können etwa für Übelkeit und Magenkrämpfe sorgen – und bei Hunden oder Katzen teils sogar zu schweren Vergiftungssymptomen führen. Bei Narzissen sind – nicht nur, aber auch – sogar die Zwiebeln giftig. Verzehrt man sie, kann es zu Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall oder Schweißausbrüchen kommen.

Und auch die Tulpe hat ihre Tücken. Nach längerem Hautkontakt mit dieser Blume kann es zu Ekzemen, Jucken, Rötungen und Schwellungen kommen. Die gute Nachricht: Diese verschwinden DSH zufolge immerhin meist nach einigen Tagen von selbst wieder.

Weg mit der Vase – oder auf Alternativen setzen

Auch wer die Frühblüher in eine Vase stellt, sollte Vorsicht walten lassen. Denn viele von ihnen geben DSH zufolge ihre Giftstoffe auch an das Blumenwasser ab: Eine Gefahr für Kleinkinder und neugierige Haustiere, wenn sie das Wasser aus Vasen unbemerkt trinken. 

Am besten stellt man die Schnittblumen also außerhalb der Reichweite kleiner Mitbewohner auf – oder verzichtet gleich ganz auf giftige Blumen im Haus, auf dem Balkon und im Garten. Ungiftige Alternativen sind etwa Veilchen und später im Jahr blühende Ringelblumen, Rosen, Nelken, Dahlien oder Stiefmütterchen.