Das hätte übel enden können: Der Nordische Kombinierer Benjamin Loomis ist bei den Olympischen Winterspielen nur knapp einem harten Crash entgangen. Der 27-Jährige aus den USA wurde beim Skispringen des Teamsprints in der Anlaufspur von einem Schneebläser getroffen. «Ich hatte Glück, dass es nur meine Schulter traf. Hätte es mich im Gesicht getroffen, wäre es ganz anders ausgegangen», sagt Loomis dem norwegischen Sender NRK.

Renndirektor: «Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert»

Die Bläser standen bei starkem Schneefall an der Schanze, um die Spur freizuhalten. Fast alle zogen rechtzeitig zurück, doch einer war unaufmerksam. Loomis vollendete den Sprung und landete nach 116 Metern.

Lasse Ottesen, Renndirektor des Weltverbands Fis, sagte zu dem Zwischenfall: «Ein extremer Tag. Die Crew hat hervorragende Arbeit geleistet. Es ist sehr bedauerlich, dass es zu einem Zwischenfall mit Loomis kam», Ottesen ergänzte: «Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert, so etwas sollte aber nicht vorkommen. Die betreffende Person hat sich bei der Jury entschuldigt, und die Fis hat sich bei den USA entschuldigt.»