Im Arbeitskontext ist Begeisterung für die Ideen anderer aber auch das Hinweisen auf die eigenen Stärken essenziell. Wie kann beides gleichzeitig gelingen?

Die Karriereberaterinnen Dorothea Assig und Dorothee Echter empfehlen, in allen Gesprächen immer erst mal positiv auf Vorschläge und Ideen anderer zu reagieren. Man sollte vor allem Aussagen wie «Das kann nicht funktionieren» oder «Ich würde das so machen» vermeiden, empfiehlt Betriebswirtin Dorothea Assig. Damit zeige man Abwertung und Distanz.

Seine eigenen Stärken sollte man möglichst unabhängig von Kritik einbringen: Sprechen Sie in allen relevanten Kreisen, beim Smalltalk, in Diskussionen und Meetings über Ihre Stärken und die damit verbundenen Wünsche für Ihre ideale Aufgabe, raten die Expertinnen. 

Wichtig: «Keine stundenlangen Monologe, die will niemand hören», so Dorothee Echter. Besser seien kleine, beiläufig eingeworfene Bemerkungen wie: «Das würde ich auch gern machen, dieses Projekt ist fantastisch, ich mit meiner Erfahrung im Windkraftanlagenbau könnte da viel beitragen.»