Das Geschäft von Nike wächst mit den Lockerungen von Corona-Beschränkungen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Axel Heimken/dpa)

Der Adidas-Konkurrent Nike profitiert weiter deutlich von der Aufhebung der Corona-Beschränkungen.

Der Umsatz des Sportartikel-Herstellers stieg im vergangenen Geschäftsquartal um 16 Prozent auf 12,25 Milliarden Dollar (10,45 Mrd Euro). Analysten hatten allerdings mit einem noch stärkeren Zuwachs auf rund 12,5 Milliarden Dollar gerechnet. Nike verwies unter anderem auf längere Lieferzeiten angesichts der globalen Probleme in den Logistikketten. Die Nike-Aktie gab im nachbörslichen Handel zeitweise um 2,55 Prozent nach.

Unterm Strich stieg der Gewinn im Ende August abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal um 23 Prozent auf 1,87 Milliarden Dollar (rund 1,6 Mrd Euro), wie Nike nach US-Börsenschluss mitteilte. Im Vorjahresquartal hatte die Corona-Krise das Geschäft deutlich belastet.

Zur Strategie von Nike-Chef John Donahoe gehört, das Direktgeschäft mit Verbrauchern auszubauen. Hier legten die Erlöse bereinigt um Währungsschwankungen sogar um 25 Prozent zu betonte Nike.

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